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NEWS - Hohenthurm, 05.01.2010
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NEWS - Hohenthurm, 05.10.09
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Warning - die Jagd beginnt Nach der Verschärfung des Waffenrechtes macht nun als erstes Bundesland das (CDU-geführte) Baden-Württemberg ernst, wie die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz (Frankfurt/Main) über das Deutsche Waffenjournal (DWJ) erfahren hat: Das Landes-Innenministerium hat an die vier bw Regierungspräsidien ein Schreiben gerichtet, dass im Oktober eine landesweite Schwerpunktaktion der Waffenbehörden stattfinden soll, bei der unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern durchgeführt werden sollen. Das entsprechende Papier liegt der DWJ-Redaktion nach eigenen Angaben vor. Unter anderem heißt es dort: "Im Interesse einer generalpräventiven Wirkung gegenüber den Waffenbesitzern sollten die Kontrollen landesweit möglichst in der selben Woche erfolgen." Frei übersetzt heißt das, dass alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht stehen, ein Rechtsmoment, das das Grundgesetz nicht vorsieht. Verwundert darf man darüber sein, dass die großen mitglieder- und finanzstarken Verbände noch keine Verfassungsbeschwerde erhoben haben. Eine Möglichkeit ist immerhin, seinen Wahlkreisabgeordneten (Bund und Land) immer wieder auf diese Probleme hinzuweisen und Antworten einzufordern. Mit sportlichen Grüßen Hanjo Wimmeroth LO Rheinland-Pfalz |
NEWS - Hohenthurm, 24.09.09
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Sehr geehrte Mitglieder, so traurig es ist, aber schon wieder hat der Amoklauf eines Schülers für Aufsehen in der Bundesrepublik gesorgt. An einer Schule in Ansbach (Bayern) wütete der junge Mann mit einer Axt und Moltowcocktails. Eine Schülerin wurde lebensgefährlich verletzt. Was hat das nun mit dem Tiro, was hat das mit deutschen Jägern und Sportschützen zu tun? Ich denke, eine ganze Menge. Denn es bleibt erstaunlich ruhig in den Medien und - trotz des Wahlkampfes - auch in der Politik. Werden jetzt Forderungen nach einem Verbot für Äxte laut? Nein, nichts dergleichen. Lediglich die Gewerkschaft der Polizei verkündet, schärfere Gesetze nützen nichts. Ach so. Das hatten wir doch schon nach dem Amoklauf in Winnenden (siehe auch mein Kommentar unten). Die erneut verschärften Waffengesetze haben den neuen Amoklauf nicht verhindert, die Tatwerkzeuge haben sich geändert. Damals wie heute bin ich der Meinung, das die Gesellschaft, also wir alle daran arbeiten müssen, dass junge Menschen nicht ins Abseits geraten, nicht zu Verlierern eines falsch verstandenen Leistungsdrucks werden. Wir im Tiro tun das unsere, andere Sportvereine ebenso, um jungen Menschen Ziele und Motivation zu geben. Darin sollte sich die Politik verstehen und den Sport mit seinen Vereinen stärker als bisher zu unterstützen. Denn Bildungsarbeit wird nicht nur in den Schulen betrieben, auch wir Sportler leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Mit sportlichen Grüßen, Ihr und Euer Alfons-Josef Wolff Präsident Hanjo Wimmeroth Landesobmann Rheinland-Pfalz |
NEWS - Hohenthurm, 14.05.09
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Kommentar Wer das Böse verbieten will, landet in der Diktatur Von Ulrich Clauß 13. Mai 2009, 13:39 Uhr Union und SPD haben sich darauf verständigt, das Waffenrecht noch mehr einzuschränken. In einem Land mit dem ohnehin schon schärfsten Waffengesetz der freien Welt entbehrt die Maßnahme jeden Sachbezugs. Die Koalition geht immer mehr dazu über, die Wirklichkeit mit Gesetzen zu beschimpfen. Immerhin reagiert da wenigstens noch einer. "Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Paintball (Farbkugelschießen) und Winnenden", sagt der innenpolitische Sprecher der SPDBundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz. Gleichwohl sieht der Entwurf des neuen Waffengesetzes, so wie ihn Experten der Koalitionsfraktionen jetzt planen, nach wie vor ein bußgeldbewehrtes Verbot von Räuber-und-Gendarm-Spielen selbst in geschlossenen Freizeiteinrichtungen vor. Statt eines direkten Bezugs auf den Amoklauf von Winnenden eines 17 -Jährigen Anfang März in BadenWürttemberg nennt Wiefelspütz, wie auch sein Unions-Pendant Wolf gang Bosbach nun "Menschenwürde" und "Sittenwidrigkeit" als Leitbegriffe der Waffengesetznovelle. In der Tat verbietet sich seit dem jüngsten mutmaßlich (geplanten) Amoklauf einer 16-Jährigen in Sankt Augustinjeder Rechtfertigungszusammenhang zwischen aktuellen Geschehnissen und waffengesetzgeberischer Reaktion. "Brennbare Flüssigkeit" und ein "langes Messer", also die Ausstattung zu einem Grillfest, war dort die Amok-Ausstattung. So käme man zur biometrisch gesicherten Besteckschublade, würde man an einschlägigen Begründungszusammenhängen festhalten. Und auch die Macho-Gewalt-ThesenschwingerInnen haben erst mal Pause, seitdem mit dem Fall von Sankt Augustin die Scheinregel gebrochen wurde, dass angeblich nur männliche Wesen über ein jenes dunkle Potenzial verfügen, das zur Amok-Disposition auswachsen kann. Völlig frei jedes konkreten Begründungs- und Sachbezuges ist sie also, die abermalige Verschärfung des Waffenrechtes in einem Land mit dem ohnehin schon schärfsten Waffengesetz der freien Welt. Was sind also dann die Begründungen? Die Veränderung am Waffenrecht "schulden wir der Öffentlichkeit völlig unabhängig von Winnenden", sagt Wiefeslpütze jetzt. Was wird da geschuldet? Und warum? Ein Zeichen gegen das Böse schlechthin? Das aber bedient sich doch in weit 90 Prozent der Fälle illegaler Waffen, die also ohnehin jetzt schon gesetzlich gebannt sind. Die Kommentar: Wer das Böse verbieten will, landet in der Diktatur - Nachrichten Politi... Luftigkeit der Begründung verrät es: Es geht um nichts und gleichzeitig um alles. Ein Signal. Aber an wen - so allseits erklärterweise ohne jeden Anlass? Das ganze Unternehmen verrät - freundlich gesagt - eine gehörige Portion Idealismus seitens der Gesetzesväter und -mütter. Weniger freundlich formuliert weht aus dem jetzt verabschiedeten Gesetzentwurf ein Hauch gefährlichen Sektierertums. Wer glaubt, das Böse in der Welt per Gesetz nicht nur einhegen zu können, sondern gleich ganz verbieten zu können, kommt am Ende bei einer Erziehungsdiktatur an. Wie überhaupt ein von-der-Leyenscher Rigorismus sich zunehmend dieser Bundesregierung zu bemächtigen scheint. Vom Grundrechte gefährdenden wenngleich nahezu wirkungslosen Anti-Porno-Furor der Familienministerin bis zu den übergriffigen Ausfällen des Finanzministers gegenüber unseren europäischen Nachbarn wird zunehmend das Heil in wohlfeiler Deklamation absolut-moralischer Positionen gesucht. Angesichts ihres materiellen Scheiterns bei nahezu allen selbst gesetzten Reformzielen - von den anderen gar nicht erst zu reden - geht diese große Koalition auf immer mehr Feldern zur Wirklichkeitsbeschimpfung in Gesetzesform über. Auf breiter Front gewinnen Eiferer die Oberhand. Deren Politik ist waffenscheinpflichtig - und nicht das Verhalten harmloser FreizeitsportIer. Es wird Zeit, dass der Wähler Gelegenheit bekommt, diesem irisierenden Lehrlauthandeln ein Ende zu bereiten. Bereitgestellt von Joachim Krenkler |
NEWS - Hohenthurm, 14.05.09
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Zum Thema Waffenrecht Liebe Tiro-Mitglieder, die politische Entwicklung zwingt mich, schon wieder in Sachen Waffenrechtsverschärfung zur Feder zu greifen. Kaum hat die Koalition in Berlin diverse Rechtsänderungen beschlossen, erhebt der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, im Zusammenspiel mit einer Bürgerinitiative betroffener Eltern aus Winnenden die Stimme und beschimpft die Berliner Beschlusslage als „Kniefall vor der mächtigen Waffenlobby“. Abgesehen davon, dass ich in Deutschland nichts von einer „mächtigen Waffenlobby“ spüre, abgesehen davon, dass wir im Tiro alles Verständnis für trauernden Hinterbliebenen des Amoklaufs von Winnenden haben, geht es nicht an, dass wir legalen Waffenbesitzer wieder einmal für das Versagen der Gesellschaft die Köpfe hinhalten sollen. Die Zerstörung des tradierten Familienbildes, Wertverluste in allen Lebensbereichen, soziale Kälte im Umgang auch unter Jugendlichen (Markenterror), dass sind wohl die Ursachen für Amokläufe. Nehmen Sie nur den gottlob vereitelten Amokversuch an einem Schulzentrum im rheinischen Sankt Augustin: Eine 16(!)-jährige Schülerin wollte offenbar mit Hilfe von Molotow-Cocktails ihre Schule, ihre Mitschüler in Brand setzen. Nach Medienberichten hat sich das Mädchen bereits seit zwei Jahren gesellschaftlich verabschiedet, hatte keine Freundinnen und Freunde mehr. Wie in einem ersten Kommentar bereits erwähnt, sollten und müssen hier Gesellschaft und Politik anpacken und sich ihrer Verantwortung stellen. Und sich nicht an uns Sportschützen und Jägern reiben. Wir wählen in diesem Jahr, liebe Mitglieder. Bitte beobachten Sie genau das Verhalten der Parteien, sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten – und machen Sie Ihr Kreuzchen an richtiger Stelle. Gut Schuss, Ihr und Euer Alfons-Josef Wolff |
NEWS - Hohenthurm, 26.01.09
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Versicherung & Schutz - Hohenthurm, 13.10.08
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